Exkursion der 3AK&3BK nach Wien
Am 26. Feb. 2026 bestritt die 3ak und die 3bk eine interessante Unternehmensexkursion nach Wien. Um ca. 8:00 Uhr fuhr der Bus des Busunternehmens Gruber ab. Nach gut 2 Stunden waren wir dann am Hafen angekommen, wo ein erfahrener Mitarbeiter des Hafens Wien sich uns vorstellte.
Zuerst zeigte er uns den Bereich des Hafens, wo gerade Kreuzfahrtschiffe vor Anker lagen. Diese würden dann auch schon bald wieder auf Fahrt gehen. Der Hafen Wien hat eine Gesamtfläche von ca. 3.000.000 m², was größer als der Staat Monaco oder der 1. Gemeindebezirk der Stadt Wien ist. Der Hafen selbst beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, wobei auch viele andere Unternehmen hier einen Standort haben. Ein Beispiel für ein bekanntes Unternehmen, wäre Onlinecars. Das meistgelagerte Produkt in der Covid-Zeit war Toilettenpapier.
Als nächstes sind wir zu dem Ort gefahren, wo die ganzen Container gelagert werden. Es gibt Platz für rund 5.000 40-Fuß „Doppelcontainer“ (das sind Container, die doppelt so groß sind wie normale Container). Wir haben auch einen Portalkran gesehen, welcher gerade Container von einem Zug auf den Lagerplatz gestellt hat. Auch fahrende Containerstapler waren vor Ort. Unser Guide hat berichtet, dass regelmäßig Stichprobenkontrollen von der Polizei durchgeführt werden. Es wurden noch nie Drogen oder Waffen gefunden, wohl hat es aber schon einen Fund von Flüchtlingen gegeben hat. Er berichtet auch, dass in seiner Zeit als Angestellter hier erst einmal ein Container umgefallen war, wobei niemand zu Schaden gekommen ist.
Als nächstes haben wir eine kleine Rundfahrt durch den Hafen gemacht, wo wir 9 Lagerhallen voll mit Streusalz gesehen haben. Dieses wurde im vorherigen großen Schneefall verwendet und es würde im Sommer wieder aufgefüllt werden. In jede dieser Lagerhallen passen ca. 5.000 Tonnen Streusalz hinein. Im Vorbeifahren haben wir auch den Eisbrecher „MS Eisvogel“ gesehen, welcher mit 80 Tonnen Gewicht und 520 PS gegen das Eis ankämpft. Dieser feierte 2025 seinen 70er.
Das Ziel unserer Rundfahrt waren die Lagerstellen für Getreide. Diese riesigen gebäudeähnlichen Silos wurden von den Nationalsozialisten in der Zeit des zweiten Weltkrieges gebaut. Sie sehen aus wie Wohnhäuser, um sie vor Bomben der Alliierten zu schützen.
Neben diesen riesigen Getreidelagern war auch der Friedhof der Namenslosen. Dieser diente als ein letzter Ruheplatz für diejenigen die 1900 – 1940 als Leiche hier tot gestrandet sind. Diese waren vor allem Mordopfer, Ertrunken oder Unfallopfer.
Nachdem wir uns von unserem großartigen Guide verabschiedet haben, sind wir zum Karlsplatz gefahren, wo es erstmal für uns Mittagspause gab.
Nachdem wir uns die kulinarisch gestärkt haben, sind wir zum nächsten Unternehmen spaziert. Dieses war die Marketingagentur Demner, Merlicek & Bergmann. Dieses Unternehmen ist zum Beispiel verantwortlich für die berühmte Familie Putz in den Werbungen von XXXLutz. Die netten Angestellten des Unternehmens gaben uns einen 1-Stündigen Vortrag über Ihr Unternehmen und über die Werbung im Allgemeinen. DMB half nicht nur bei der Werbung von XXXLutz, sondern auch bei vielen anderen Unternehmen z.B. KFC, Vöslauer usw. Sie zeigten uns auch die erfolgreichsten Marketingkampagnen jemals wie die „Just Do It“ Kampagne von Nike. Am Ende gab es eine Fragenrunde, wo wir unsere Fragen stellten.
Das letzte Unternehmen unserer Exkursion, war das Schokomuseum Heindl. Hier gab es zwar keinen Guide, aber zumindest reichlich Schokolade, Einblicke in die Arbeitswelt der Schokoladenproduktion und noch mehr Schokolade in der Form von Schokobrunnen. In diesem Museum konnte man außerdem über die Entstehung und Geschichte von Schokolade herausfinden. Auch Tast- und Riechspiele waren vorhanden. Nach einem kurzen Stopp im anliegenden Souvenirshop begaben wir uns auch schon wieder in den Bus.
Im Großen und Ganzen war dies eine gut organisierte und interessante Exkursion, welche wir nur weiterempfehlen können. Am interessantesten für uns war der Wiener Hafen, weil er unglaublich riesig ist, und hinter ihm auch eine Menge Geschichte und Ingenieurskunst steckt.

















